| Peggy Pohl (Jahrgang 1965) ist Heilpraktikerin (Psychotherapie) und Atemtherapeutin. Sie wurde ursprünglich ausgebildet in Modernem Tanz und Bewegungstheater in Berlin. Danach studierte sie Strasberg Schauspielarbeit bei Marjam Azemoun und absolvierte eine Stimm- und Sprechausbildung. Ihre Ausbildung in spiritueller Therapie und Atemtherapie bei Rosmarie und Ulrich Lipp schloß sie 2007 ab. Außerdem absolvierte sie viele Fortbildungen in Körpertherapie und Bewegungsarbeit, u.a. zur Entspannungstrainerin und Pilates-Lehrerin. Sie arbeitet seit 1992 an vielen Berliner Volkshochschulen als Bewegungs- und Gesundheitslehrerin.
"Das Leben ganz zu leben, intensiv und tief zugleich, hat mich schon immer bewegt. Mit 17, im Jahr 1982, ließ ich das Leben in der damaligen DDR hinter mir und ging mit meiner Familie in den Westen und erlebte zum ersten Mal, das Wunder möglich sind. Eine Grenze, von der ich geglaubt hatte, das sie unüberwindbar sei, hatte sich aufgelöst. Mit Anfang 20, unzufrieden mit meinem Studium, brach ich es ab, verbannte alle Bücher aus meiner Wohnung und widmete mich nur noch dem Tanz. Das hat mich ins Leben gebracht. Vom Tanz kam ich zum Schauspiel. Die Suche nach dem kreativen Selbstausdruck, nach Selbsterfahrung und Authentizität bestimmten mein Leben bis Anfang der Dreißiger. Dafür brannte ich. Karriere, Geld und Kinder interessierten mich wenig. Meine Reise ging nach innen und das war unglaublich aufregend. Doch dann erlebte ich das Ende einer Beziehung als wahrhaft persönliche Krise und mußte mich neu orientieren, wieder neu suchen, herausfinden, an was und warum ich gescheitert war. Das hat mich zu meinen tantrischen Erfahrungen, zur Atemtherapie und transpersonalen Therapie gebracht Ich bin dem Leben heute sehr dankbar für diese Krise. Die Lebendigkeit, in der ich mich heute befinde und der tiefe Flow, in dem mein Leben heute stattfindet, wären ohne diese Krise nicht möglich gewesen. Heute ist es mir ein tiefes Bedürfnis, Leben und Lebendigkeit mit anderen Menschen zu teilen und sie auf ihrem Heilungsweg zu begleiten."
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